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Eine schrecklich nette Mischpoche
oder Ein szenisch-musikalischer Bogen durch eine jiddische und heutig jüdische kleine Welt: die Familie -die Mischpoche, mit all ihrer Liebe, all ihrem Zorn, all ihren Komplikationen, verstreut in alle Welt auch heute noch.
Anita Ammersfeld und Roman Grinberg schlüpfen in der Regie von Michaela Scheday in jeweils 3 verschiedene Rollen. Die Mutter, geboren in Rumänien, lebt heute in Wien - ihre Gegenwart und ihre Zukunft sind ihre Kinder: Der Sohn ist unverheiratet, lebt mit der Mutter. Die Töchter, beide verheiratet, eine dem Konsum verfallen, die andere eine gescheiterte Opernsängerin. Jonathan, der Enkel, liebt ausgerechnet eine afro-amerikanische Jusstudentin! Und Jossi scheint so normal, so ruhig und gelassen. Bei der Familie - ist das eigentlich auch meschugge. Ein Familientreffen in Israel zu den Feiertagen steht bevor. Kein "Nächstes Jahr in Jerusalem", sondern "Heuer in Tel Aviv". Was es da noch zu klären gibt! Man wird nicht fertig. Und warum machen sie alle immer nur Schwierigkeiten? Da soll man nicht meschugge werden!!!
Anita Ammersfeld als Rachel, Esther, Mamme und an der Gitarre Roman Grinberg als Abraham, Jonathan, Jossi und am Klavier |
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