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Das Schtetl - oj, wie entfernt
Jiddische Impressionen. Eine musikalische Reise durch Melancholie, Humor, Poesie, Wehmut und Ironie.
Durch die erzwungene Isolation enstand das Schtetl und eine besondere Sprache, die in verschiedenen lokalen Färbungen in den jüdischen Gemeinden in ganz Osteuropa gesprochen wurde. Obwohl die jiddische Sprache immer wieder totgesagt wurde, wird sie heute noch von vier Millionen Menschen gesprochen, und die jiddische Kultur und Musik erleben eine künstlerische Renaissance, die für sich selbst spricht. Die musikalischen Szenenfolge Das Schtetl / Oj, wie entfernt, in der Originalbesetzung mit Anita Ammersfeld, Heinz Ehrenfreund, den Roman Grinberg Freijlachs und der Elio Gervasi Dance Company, machte die jiddische Sprache, Musik und Kultur des Schtetls für ein breites Publikum wieder lebendig. Zu dieser Produktion entstand die CD "Anita Ammersfeld singt jiddische Lieder", die auch über diese Homepage bestellt werden kann.
Ein wunderschöner Abend von hohem künstlerischen Niveau. Ein Abend zum Erinnern, zum Kennenlernen, zum Nachdenken und Verstehen. Anita Ammersfeld singt jiddische Lieder, wie Elisabeth Orth Gedichte rezitiert: Wenn sie ganz leise wird, hört man die Töne mit dem Rückgrat. Ein gelungener Abend voll der Tiefe und des Witzes, den auch nicht des Jiddischen Mächtige mit dem Gefühl verlassen, etwas verstanden zu haben. (...) Schtetlmusik und Tänze vom Feinsten. Authentisch und unverkitscht - (...) Lieder, die unbeschreiblich ausgelassen, lebensbejahend, heiter, traurig, ironisch, weise, mit einem Wort menschlich sind. |
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