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Heimat Sweet Heimat
Uraufführung am stadtTheater walfischgasse 2006
Ein pointiertes und humorvolles Stück über Emigration und den Start in ein neues Leben, untermalt durch die Kompositionen namhafter österreichischer Exilkünstler. Entertainment mit Tiefgang! Der Rahmen: ein Wiener Café in New York im Jahr 1940, betrieben von Paula Schramek (Anita Ammersfeld), Emigrantin aus Wien, deren begüteter Mann von den Nationalsozialisten umgebracht wurde. Sie konnte sich aber noch rechtzeitig in die USA retten. Nun muss sie sich ihr Leben selbst verdienen und eröffnet ihr eigenes Lokal. Herr Johann (Helmut Wallner), der Kellner, hat bereits Erfahrung in diesem Metier, verdiente er sich doch auch in der Heimat auf diese Weise sein Geld. Hinter dem Klavier: Sam (Roman Grinberg), ein osteuropäischer Jude, der sich stolz auf seine neue Heimat Amerika zeigt. Und schließlich ist da noch Hagen Wuttke (Benjamin Rufin), ein junger Deutscher, dem Kommunismus zugetan und deshalb von den Nazis verfolgt.
Das Stück schwankt zwischen Wortwitz und Bitterkeit, zwischen Hoffnung, Selbstmitleid der Protagonisten, zwischen wehmütiger Rückschau und optimistischem Blick in die Zukunft. „Wir haben auch einmal gemeint, das gute alte Österreich ist für immer. Bis die Nazis einmarschiert sind", lässt Lewinsky Herrn Johann sagen. Um ihn gleich darauf nachsetzen zu lassen: „Aber reden wir nicht von Politik. Das macht mich immer gleich melancholisch." "Heimat, sweet Heimat" |
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